SPITZZICKEN

Das Bauerhaus aus dem 18. Jh., ein landestypischer Hakenhof wurde von Grund auf saniert.

 

Nach einem Brand Anfang 1900 wurde das Haus zwar wieder errichtet, aber einige für die Gegend typischen Gestaltungsmerkmale, wie die spezielle Ausbildung des Laubengangs (Arkaden), Fledermausgauben oder Schornstein wurden nur vereinfacht wiederhergestellt.

 

Das Haus wurde in den originären Zustand rückgeführt. Die Wohnfläche wurde mehr als verdoppelt, indem der ehemalige Stall und der Dachboden zu Wohnzwecken ausgebaut wurden. Die Scheune wurde in einen multifunktionalen Raum von über 90m² umgestaltet, der hauptsächlich im Sommer nutzbar ist. So kann durch das Öffnen von Schiebetüren eine Wand der Scheune fast völlig verschwinden. Ein offener Kamin macht diesen "Sommerraum" auch in den Übergangszeiten nutzbar.

 

Wie das Haus wurde auch der Garten komplett überarbeitet. Verschiedene Zonen gliedern den Garten in unterschiedlich nutzbare Bereiche und schaffen so individuelle Freiraumzonen. Die Gartenbereiche werden entsprechend ihrer Bepflanzung unterschieden in: weißer Garten, Junigarten, Obstgarten, Rosengarten und Gemüsegarten. Zentrales Element und Treffpunkt bildet das Schwimmbiotop mit Holzterrasse.

 

Dieses Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Frau Arch DI Johanna Hadya-Diem durchgeführt.

Wohnbau
WNF /
320 m2
Planung /
Sept 1999
Bau /
Apr 2000
Fertig /
März 2009
Bauherr /
Privat
Partner /
Arch DI J. Hadya-Diem