WB CARITAS magdas

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© raum-werk-stadt
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Ziel des Entwurfs ist es einen Neubau zu schaffen, der die Charakteristiken eines gewachsenen Gebäudes

mit den optimalen wirtschaftlichen und ökologisch nachhaltigsten Abläufen und Gebäude-Facilities

vereinigt. So gibt die einfache und flexible Grundform eines Rasterskelettbaus die Grundstruktur vor, die sehr variabel gefüllt werden kann. Belebt wird das Gebäude durch die Verwendung von genutzten Baumaterialien an den Stellen, die am intensivsten erlebt werden können - Eingang und Fassade. Der Eingangsbereich besteht aus bereits gebrauchten Fenstern und Türen durch die bereits eine Menge an Bildern und Geschehnissen erlebt wurden. Wie durch eine Skulptur betritt der Mensch das Gebäude und nimmt die Geschichte der Fenster mit. Die Idee zur Fassade ist ebenfalls Materialien wieder zu verwenden. Es ist angedacht die Deckschale der mehrschichtigen Fassade aus gebrauchten Ziegeln auszuführen. Als Besonderheit könnte jedes Feld einem Sponsor, Helfer oder Mitarbeiter zugeordnet werden, der mit den zur Verfügung gestellten Ziegeln seinen eigenen ganz persönlichen Teil des Gebäudes gestalten kann.

Das Innere des Gebäudes ist als Zweckbau angedacht, der wirtschaftlich und effizient ist. Das geforderte Raumprogramm erlaubt es die komplette Küche samt Anlieferung barrierefrei im Erdgeschoß anzuordnen. In einem optimierten Arbeitsablauf sind die Bereiche Anlieferung, Lagerung, Vorbereitung, Produktion, Verpackung und Auslieferung in einem Kreislauf angeordnet. In der Mitte befindet sich ein Atrium, das für Licht, Frischluft und Orientierung im Gebäude sorgt.

Zentralküche
WNF /
2365 m²
Planung /
2016
Bauherr /
Caritas