LÄRMSCHUTZWAND S6/S36

LÄRMSCHUTZWAND S6/S36

© raum-werk-stadt
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© Christian Houde
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GESTALTUNG

Die Gestaltung ist die Wand selbst. Sie ist nicht Träger von Behübschungen, sondern erzielt ihre Wirkung aus der eigenen Form.

Sie spricht ihre eigene Sprache.

Die Grundidee des Entwurfs ist es, durch eine dosierte Veränderung der Lärmschutzwand die Aufmerksamkeit der Autofahrer aufrecht zu erhalten und Monotonie mit der damit verbundenen Gefahr des Einschlafens zu verhindern.

 

KONSTRUKTION

4 Stahlstützen, die in unterschiedlichen Höhen zwei Mal in sich geknickt sind, bilden das Grundsystem.

Aus diesen 4 Systemstützen, die um ihre Längs- bzw. Querachse gedreht montiert werden können, entstehen 72 Kombinationsmöglichkeiten für die dazwischenliegenden Felder.

Lärmschutzpaneele mit den 3 Formen - Rechteck, Dreieck und Parallelogramm - füllen diese Felder aus.

 

ÖKONOMIE

Die Grundkonstruktion entspricht den bereits oft angewandten und bewährten Methoden. Pfahlfundamentierung, Sockelelement und Paneele mit entsprechendem Abschluss wurde in den Entwurf bewußt übernommen.

Durch die zu erwartende sehr hohe Stückanzahl der Stahlstützen und die 98%ige Verwendung der üblichen Paneelform (Rechteck), ist der m²-Preis in der üblichen Höhe einzuschätzen.

 

FARBE UND MATERIAL

Farben und Materialien der Paneele sollen die Wirkung der Wand unterstützen und auf die Umgebung eingehen. So soll von beiden Seiten der Wand, die Farb- und Materialwahl die vorhandenen Farben und Materialien der Umgebung übernehmen.

Beispiele:

Wald: Grün, Braun / Holz, Holzbeton, Aluminium

Fels: Grau / Aluminium

Wiesen: Grün / Aluminium, Holzbeton, Holz

Ebene: Graublau / Aluminium, Holzbeton

 

STRECKE

Schnellstraßen S6 und S36 vom Knoten Seebenstein über St. Michael bis Judenburg

 

Lärmschutzwand
WNF /
50.000 m²
Planung /
2012-15
Fertig /
2015
Bauherr /
ASFINAG