FENSTER LO/F/T

FENSTER LO/F/T

LO/F/T

Die Grundidee von LO/F/T entwickelt sich aus der ursprünglichsten aller Anforderungen, die an ein Fenster gestellt werden – nämlich Licht und Luft durch die dichte Außenhülle in das Innere eines Hauses zu befördern.

Jedes Fenster, jede Türe ist an sich eine einfache Öffnung – ein Loch. Kälte, Regen und andere Umwelteinflüsse machen es allerdings notwendig dieses Loch wenigstens so zu schließen, dass zumindest noch Licht eintreten kann.

Immer mehr Anforderungen, wie erhöhte Wärmedämmung und Beschattung machen das Fenster mehr und mehr zu einem Hi-Tech Produkt.

Auf der einen Seite hat sich durch die Erfindung neuer Fassaden – Glasfassade, Paneele, usw. parallel ein Fenstertypus entwickelt, der sich an die neuen Anforderungen sowohl in technischer als auch in ästhetischer Hinsicht annähert.

Andererseits sind aber die meisten Fassaden Lochfassaden, die diese Entwicklung nicht, oder nur sehr schlecht mitgemacht haben. Hier findet man sehr oft Fenster, die sich nicht integrieren, sondern wie ein Fremdkörper in der Fassade sitzen. In den meisten Fällen versucht das moderne Fenster ein historisches Vorbild mit unlauteren Mitteln (aufgeklebte Sprossen, unproportional dicke Rahmen, Kunststofffenster als Holzfensterimitat, etc.) zu kopieren ohne Eigenständigkeit zu erlangen. Die Folge ist vor allem eine falsche Proportionalität von Fenster zu Haus.

Auf diese Entwicklung reagiert LO/F/T.

 

INNOVATION

LO/F/T versteht sich als Alternative und Ergänzung zu diesen Fenstern.

LO/F/T will ein eigener und selbständiger Fassadenteil sein, der allen modernen Anforderungen genügt und zusätzlich ein neues Gestaltungselement einführt.

Das Erscheinungsbild von LO/F/T ist vom Innenraum aus gesehen, das der ursprünglichsten Funktion – einem Loch.

Das Fenster ist als solches kaum wahrnehmbar – der Ausblick wird zum Gemälde hinter Glas, ein Bild in der Wand.           

Das äußere Erscheinungsbild kann sich neu definieren. Von außen ist das Fenster nicht mehr von der Größe der Öffnung abhängig. Die Dimensionen der Konstruktionselemente kann sich an LO/F/T anpassen.

LO/F/T versucht nicht in ein vorgegebenes Schema (das Loch in der Wand) alle Funktionen hineinzupacken, sondern entwickelt aus diesen Funktionen ein eigenes Fassadenelement.

 

TECHNIK

LO/F/T versteht sich als ein Prinzip eines neuen Fensters das in vorliegender Form als Grundlage für unzählige Alternativen, Spielarten und Weiterentwicklungen dienen kann.

Die Materialien von LO/F/T sind im konstruktiven Bereich aus Gründen der Homogenität und der bauphysikalischen Eigenschaften natürlich Holz, kombiniert mit moderner Beschlags.- und Dämmungstechnik

 

MARKT

Das Haupteinsatzgebiet von LO/F/T sehen die Autoren in der Sanierung kahler Lochfassaden bei Altbauten, in der differenzierten Ausformulierung der Fassade im Neubau und als auflockerndes solitäres Gestaltungselement auch bei Einfamilienhäusern.

 

Studie
Planung /
2003
Bauherr /
Holzzeit Murau und HIZ