DIALYSEZENTRUM Wilhelminenspital

DIALYSEZENTRUM Wilhelminenspital

© Christian Houdek
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© raum-werk-stadt
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Das Projekt besteht aus zwei Hämodialysestationen mit je 16 Betten und allen erforderlichen Nebenräumen, einer Peritonealdialysestation, einer  Ambulanz, einer zentralen Anmeldung samt Wartebereich, einem zusammengefassten und erweiterten Verwaltungsbereich mit Besprechungszimmer und Archiven, Garderoben für 110 Mitarbeiter, ausreichend Arztdienstzimmern sowie allen erforderlichen Lager- und Technikräumen.

 

Während das äußere Erscheinungsbild der beiden denkmalgeschützten Bestandspavillons herausgearbeitet wurde, ist für den Verbindungsbau eine zeitgemäße, schlichte Formensprache gewählt worden, die sich in Höhenentwicklung und Farbgestaltung auf den Bestand bezieht, sich ansonsten aber bewusst vom Altbestand absetzt.

 

Beim Zubau wurde aus Rücksicht auf die Privatsphäre der Patienten eine weitgehend geschlossene Eingangsfassade gewählt. Die Belichtung des zentralen Warte- und Anmeldebereichs erfolgt über eine große Oberlichte und ein Atrium.

 

Die Erschließung wurde den Nutzergruppen entsprechend entflochten: Während sämtliche Patienten das Objekt über den zentralen Eingang im Westen des Zubaus betreten und von dort auf die einzelnen Stationen verteilt werden, betritt das Personal den Gebäudekomplex über die ehemaligen Haupteingänge der Bestandspavillons.

 

Völlig getrennt von diesen Zugängen erfolgt die Anlieferung und Entsorgung über eine eigene Zufahrt im Osten.

 

Neben architektonischen, funktionalen und technischen Gesichtspunkten war eine nachhaltige Umsetzung der Bauaufgabe im Sinne von Ökologie, Wertbeständigkeit und langfristiger Funktionalität eine wesentliche Grundlage der Planung.

 

Von Beginn an war das Bauvorhaben als Pilotprojekt für ökologisches und nachhaltiges Bauen im Krankenhausbau geplant.

 

Um die Nachhaltigkeit in der Nutzung zu gewährleisten, wurde schon bei der Erstellung des Raum- und Flächenprogramms größter Wert darauf gelegt, ein Projekt zu planen, das auch künftigen Anforderungen gerecht werden würde.

 

Erschwerend für den Planungs- und Bauablauf war die Tatsache, dass die gesamte Bauführung bei laufendem Betrieb stattzufinden hatte.

 

Krankenhausbau
WNF /
2.400 m²
Kosten /
EUR 8.400.000,-
Planung /
Jan 2005
Bau /
Okt 2006
Fertig /
Mai 2008
Bauherr /
Wr. KAV